RoXid steht für groovenden Rock mit eigenen Songs - die Hauptsache für die vier Mannen von RoXid aber ist, dass die Songs und Texte direkt im Bauch ankommen.
In der aktuellen Besetzung spielen die vier Musiker seit Anfang 2005 zusammen.
Die Erfahrungen jedes einzelnen Bandmitglieds mit seinen jeweiligen stilistischen Prägungen geben den Songs von RoXid zusammen mit ausdrucksstarken Texten eine eigenständige Note.
Akustische Gitarrenklänge wechseln mit kraftvollen Rock-Riffs ab, unterbaut von funkigen Bass-Grooves und angetrieben von solider Schlagzeugarbeit. Dabei lassen transparente Songstrukturen den Gesang und jedes einzelne Instrument zur Geltung kommen.
Die Band:
Thommy | Gesang, A - Gitarre

"Ich hatte eigentlich schon immer eine Band am Start, doch irgendwie war da immer etwas im Weg. So sind doch einige Jahre vergangen, bis ich fand, wonach ich suchte.
Der musikalische Einstieg waren die "popes of innocence". Eine sehr innovative Band mit guten Musikern, in der Spass an der Musik und zusammen ein tolles Fest haben das wichtigste war. Bei den punkigen "SPYGYS" spielte ich Bass und nach einem dritten Anlauf mit "The way of Broad" war erstmal lange Zeit Pause... Erst mit den "Purple Poets" kam die Sehnsucht nach dem gewissen Kick wieder, doch als dies zerbrach, war ich erneut auf der Suche. Diese Suche hatte mit der Gründung von "RoXid" ein Ende. Diese Band steht für mich genau für das, was ich mag und in der ich mich musikalisch zu Hause fühle..."
Andreas | Bass, Hintergrundgesang

"Eigentlich war ich schon immer ein Klavierfanatiker.
Meine Schulband in Köln mit dem biologisch abbaubaren Namen "Fallobst" brauchte aber einen Bassisten, einen Keyboarder mit Orgel & Leslie hatten sie schon. Also besorgte ich mir einen alten Framus Bass (damals eher eine peinliche Katastrophe, heute ein Sammlerstück) und quälte damit erst einmal die Hifi-Boxen meiner Eltern. Schnell lernte ich die Basszupferei lieben, mit dem Drummer zusammen einen Groove auf den Punkt zu bringen war einfach cool. Schulbands haben ja leider im allgemeinen eine eher begrenzte Lebenserwartung, so dass auch mein Bass dann bald auf lange Zeit in einem mit roten Filz ausstaffierten, sargähnlichen Koffer ruhte.
Viele Jahre später kam ich dann mit Thommy zusammen. In den Anfängen des digitalen Zeitalters mit Atari Computer, Bandmaschine und Synthesizern bewaffnet bastelten wir voller Begeisterung Songs. Aber: prima Texte, tolle Musik hin oder her - nichts kann eine Band aus Fleisch und Blut ersetzen! So trieb es mich zurück auf die Bühne, zunächst mit den "Purple Poets" und später dann mit "RoXid" ..."
Butz | Schlagzeug, Hintergrundgesang

"Mit elf Jahren saß ich zum ersten Mal hinter einem Schlagzeug. In den ersten Jahren mit verschiedenen Lehrern (u.a. Drummers Focus) probierte ich unterschiedliche Stilrichtungen aus. Nach den Anfängen in einer Schülerband führten die Wege bald zum Schlagzeuger einer Big Band.
Von dort war es nicht mehr weit bis zur ersten Heavy-Metal-Band mit selbstkomponiertem Songmaterial. Mit "The Way of Broad"folgte eine lange und musikalisch interessante Zeit, während der ich später auch Thommy kennenlernte. Als sich die Band auflöste, stellte ich erstmal die musikalischen Aktivitäten ein - bis eines Tages Thommy vorbeikam ..."
Wolfgang | E - Gitarre, Hintergrundgesang

"Noch vor rund 20 Jahren war ich ausschließlich in Sachen Schwermetall und Heavy-Rock in verschiedenen Bands unterwegs - zuerst bei "King Dion" für kurze Zeit auch bei "Dr. Franklin". Danach war musikalisch sehr lange Zeit Pause.
Ungefähr 15 Jahre später kam die entscheidende Wendung: ein zufälliges Gespräch mit einem aus den USA stammenden Gitarristen namens Joe ließ in mir den Geist des Rock'nRoll wieder neu aufleben."My guitar is still in the case", hatte ich ihm erzählt, und ich erhielt von Joe zur Antwort: "Take it out, let it breathe!" - Diese Worte ließen mich nicht mehr los, und so zog ich im wörtlichen Sinne erstmal neue Saiten auf.
Es vergingen aber nochmal gut zwei Jahre, ehe ich auf eine Kleinanzeige anrief, in der "Gitarrist gesucht" stand - und so fand ich mich kurz darauf im Proberaum einer Band wieder, die sich bald danach "RoXid" nennen sollte ..."
Der Bandname:
Bereits ein knappes Dutzend Songs hatte die Band nach einer Weile drauf, aber immer noch keinen Bandnamen.
Kurz, knackig und prägnant sollte der Name sein, soweit war man sich schon einig. In irgendeiner Bandprobe philosophierten die vier dann darüber, dass man im Alter um die vierzig für die Rockmusik schon leicht angerostet (chemisch betrachtet: oxidiert) daherkommt und deshalb nicht mehr ohne weiteres als Nachwuchsband durchgeht.......
Daraus hat sich der Bandname ergeben: Aus 'Rock' und 'oxidiert' wurde also -RoXid!
Die Songtexte:
Für die Texte sind Wolfgang & Thommy zuständig, wobei sich die beiden im gleichen Themenumfeld bewegen: Lebensirrtümer und Erkenntnisse, Wechselspiele zwischen Beziehungs - Sehnsucht und Egomanie, Existenzen mit verlorenem Bezug zur Realität, Geschichten über gescheiterte Träume oder Gedanken über eine gleichgeschaltete, ins Verderben rennende Masse prägen die deutschen & englischen Songtexte von RoXid.